SPD Vogelsberg
Gerechtigkeit macht stark.

Pressemitteilung:

Vogelsbergkreis, 20. Oktober 2017

SPD Unterbezirk begrüßt Unterstützung für Forderung aus dem Vogelsberg

Neuer Stadtteil im Frankfurter Nordwesten soll getrennte Brauch- und Frischwasserleitungen erhalten
+Swen Bastian

VOGELSBERGKREIS. Die SPD Vogelsbergkreis begrüßt die Entscheidung der SPD-Fraktion im Frankfurter Römer, eine wichtige Forderung aus dem Vogelsbergkreis zu übernehmen: Für den geplanten neuen Stadtteil im Frankfurter Nordwesten soll es nach dem Wunsch der Frankfurter SPD-Fraktion eine getrennte Brauch- und Frischwasserleitung geben. Das hatte die sozialdemokratische Fraktion im Römer in der vergangenen Woche mitgeteilt. Die dortige Koalition aus SPD, CDU und Grünen hatte sich im Sommer gemeinsam für einen neuen Stadtteil im Frankfurter Nordwesten ausgesprochen. Eine Magistratsvorlage zum Start der vorbereitenden Untersuchungen soll am 16. November 2017 im Stadtparlament beschlossen werden.
„Ich freue mich, dass sich durch die Regierungsbeteiligung der SPD in der Mainmetropole endlich etwas bewegt. Der notwendige Ausgleich zwischen unserem ländlichen Raum und dem Ballungsraum muss weiter vorankommen, damit das Leben für die Menschen in allen Regionen Hessens attraktiv und bezahlbar bleibt“, sagte der SPD-Kreisvorsitzende Swen Bastian.

Die Stadt Frankfurt müsse sich ihrer Verantwortung stellen und könne nicht immer mehr Wasser aus dem Vogelsberg, dem Spessart oder dem Ried importieren. Deshalb sei die Unterstützung der Vogelberger Forderung nach einer getrennten Brauch- und Frischwasserleitung in neuen Wohngebieten durch die Frankfurter SPD-Fraktion ein erster und wichtiger Schritt in die richtige Richtung. „Diesem müssen aber zweifelsohne noch weitere folgen. Etwa muss unterbunden werden, dass weitere Förderbrunnen im Ballungsraum nicht mehr genutzt werden. Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Die ökologisch verantwortbare Ressourcenverwaltung muss daher auch im Interesse des Ballungsraums liegen“, so Bastian.

Ziel der SPD bleibe es, das Thema Wasser in der Regionalplanung zu verankern. Bei neuen Infrastrukturmaßnahmen müssten deren Auswirkungen auf den ökologischen Wasserhaushalt mit untersucht und berücksichtigt werden, so die SPD Vogelsbergkreis in ihrer Pressemitteilung.

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